Liebe Lesergemeinde!
Ich grüße Sie herzlich am 5.Sonntag nach Trinitatis.
Herzlichen Dank für Ihre Zuschriften.
Das Predigtwort steht für diesen Sonntag im 1.Korintherbrief
im 1.Kapitel, in den Versen 18 – 25:²

„Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist´s eine Gotteskraft. Denn es steht geschrieben (Jes.29,14):
„Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.“ Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt zu retten, die daran glauben. Denn die Juden fordern Zeichen, und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als göttliche Kraft und göttliche Weisheit. Denn die göttliche Torheit ist weiser, als die Menschen sind, und die göttliche Schwachheit ist stärker, als die Menschen sind.“

Der Herr segne an uns SEIN Wort!

Liebe Gemeinde!
Bevor der Sommer so richtig begonnen hat setzt die Werbung schon auf den Sommerschlussverkauf. Viele haben sich an den Sommerschlussverkauf gewöhnt. Und der Handel nutzt diese Gewohnheit als Chance. Bei steigenden Kosten in vielen Bereichen ist mancher froh, hier etwas sparen zu können. Die Werbung verspricht uns auch sonst oft ein Leben, das uns gefällt und glücklich macht, zum Billigtarif.

So erwarten manche auch ein Leben mit Gott als Billigangebot. Manche Verkündigung scheint solchen Erwartungen Recht zu geben. Ja selbst einige Bibelworte können so missdeutet werden.
– Wenn Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, der wird leben“ (Joh 11,25).

Das klingt so mühelos und einfach. Wenn es nur darum ginge, Jesu Existenz und SEIN Leben und Wirken für wahrscheinlich und für möglich zu halten, empfinge sicher eine große Menge das zugesagte Leben.

Aber wenn Jesus von Glauben redet, meint ER etwas Anderes. Jesus meint damit:
– dass wir IHN als Herrn annehmen,
– dass wir SEIN Erlösungswerk am Kreuz für uns in Anspruch nehmen,
– dass wir im Vertrauen auf IHN nach Gottes Wort leben.

Gott begegnet uns in Jesus mit SEINER schenkenden Liebe. ER liebt uns so sehr, dass ER für uns SEINEN Sohn geopfert hat, damit für uns ein Leben in Gottes Liebe möglich wird.

Das hat ER für Dich und mich getan!
– Lebe aus diesem Geschenk
– Lass Dir Jesu Handeln so wertvoll sein, dass Du die Freiheit zum Leben mit Gott
nicht aufgibst.
– Lass Dir weder von Menschen noch von Ereignissen die Gewissheit Deiner Rettung noch die Hoffnung auf ein Leben mit Gott zerstören.

Es lohnt sich darum zu beten, wenn Zweifel und Unsicherheit Dich bedrängen.
Jesus hat in der Liebe zu Dir einen hohen Preis für Dich gezahlt.
ER möchte, dass Du ein Leben bei Gott hast, hier und in Ewigkeit!

Ein Wort des Philipperbriefers legt uns solches Ringen um unser Leben bei Gott ans Herz. Dort heißt es:
„Schaffet, daß ihr selig werdet mit Furcht und Zittern, denn Gott ist´s, der in euch beides wirkt, das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen“
(Phil 2,12/13).

Wenn Du den Ruf zum Leben aus der Gnade annimmst, wird Dir das Kreuz Jesu zum Weg zur Seligkeit.
Bitte darum, dass Du siehst, dass Gott in Dir Wollen und Vollbringen wirkt!
Bitte um das Empfangen und Wachsen der Freiheit zu dem geschenkten Leben, das Jesus für Dich am Kreuz erwirkt hat!

Die Mitte eines Lebens aus der Liebe ist und bleibt das Kreuz Christi!

Darum sagt Paulus:
„Auch ich liebe Brüder, da ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten und hoher Weisheit, euch zu verkünden die göttliche Predigt, denn ich hielt nicht dafür, daß ich etwas wüßte unter euch als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten“
(1.Kor 2,1+2).

Auch in unserem Predigtwort stellt Paulus das Wort vom Kreuz in den Mittelpunkt. Am Kreuz Christi entscheidet sich, ob Menschen verloren gehen oder gerettet werden.

Wer Gottes Rettung durch Jesu Kreuzestod für sich ablehnt, ist und bleibt verloren!
Für ihn ist das Wort vom Kreuz eine Torheit und ein Ärgernis.

Wer Gottes Rettung durch Jesu Kreuzestod für sich annimmt, wird und ist gerettet!
Für ihn ist das Wort vom Kreuz die Kraft zum Leben, hier und für die Ewigkeit. Als Christen können wir in Gefahr kommen, dass wir die Botschaft vom Kreuz verschweigen oder verstecken. Wir befürchten für uns oder für die Kirche um Akzeptanz oder Zustimmung in der Welt. Manchmal geht es auch um die Erhaltung eines Platzes im Gespräch der Völker und Kulturen. Manchmal erhoffen wir uns eine größere Offenheit für das Ansprechen von Außenstehenden.

Aber wir übersehen und vergessen:
Wenn wir nicht die Botschaft vom Kreuz verkünden, verlieren wir die Kraft, die Leben aus Gott ermöglicht. Wir verlieren die Kraft, die Menschen befreit und ihnen die Zukunft öffnet.

Denn die Botschaft vom Kreuz ist eine Kraft wie Dynamit.
Sie sprengt weg was fesselt und bindet! Sie macht den Weg zum Leben frei!

In der Annahme der Rettungstat Christi am Kreuz haben wir diese Kraft empfangen. Wo wir aus dieser Kraft leben und Jesu Wirken bezeugen, begegnet dem Menschen Gottes rettende Liebe.

Die Ablehnung oder Annahme der Botschaft vom Kreuz Christi entscheidet über Zukunft und Leben!

Die Welt verlangt nach Zeichen und Weisheit, damals wie heute.
Wir sind Botschafter des gekreuzigten und auferstandenen Christus.
Wir predigen das Zeichen, das Gott gesetzt hat:
– Jesu Kreuz von Golgatha!
Es bezeugt, dass viele Menschen dieser Welt Gott ablehnen.
Es bezeugt den Tod als Folge der Ablehnung Gottes.

Gott aber will das Leben der Menschen. So lässt ER SEINEN Sohn stellvertretend für die Menschen den Tod erleiden. Wer diese Erlösungstat Jesu annimmt wird leben. Er wird teilhaben an Gottes Zukunft hier und in einer Welt des Friedens und der Gerechtigkeit.

Alles streben nach menschlicher Weisheit kann nur Wege für die Menschen und ihre Zukunft finden, wenn Gottes Zukunft durch Jesu Kreuz in den Blick kommt.

Das ist Gottes Weisheit. Diese Weisheit lässt ER durch uns Menschen weiter sagen. Es gefiel Gott „durch törichte Predigt zu retten, die daran glauben“.

Diese Predigt geschieht durch unser Wort und Leben – durch Dein Wort und Dein Leben, wenn Du Dich von der Kraft bestimmen lässt, die auch Dir aus der Botschaft vom Kreuz gegeben wird.

Dazu gebe der Herr SEINEN Segen
Es grüßt herzlich
Euer Pfr.i.R. Steinführer

Liebe Lesergemeinde!
Herzlich grüße ich Sie, am 4.Sonntag nach Trinitatis. Für die Zuschriften möchte ich mich herzlich bedanken.

Das Predigtwort für den heutigen Sonntag steht im Römerbrief
im 14.Kapitel, in den Versen 10 – 13:²

„Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder, du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes dargestellt werden. Denn es steht geschrieben (Jes 45,23): „So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir sollen sich alle Kniee beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen.“ So wird nun ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben. Darum lasset uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr darauf euern Sinn, daß niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite.“

Der Herr segne an uns SEIN Wort!

Liebe Gemeinde!
In der Bibel heißt es:
„Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der in den Garten ging, da der Tag kühl geworden war“ (1.Mose 3,8).

Daran musste ich denken, als ich zu Abend im Garten war und mich an der umgebenden Vielfalt und Schönheit erfreute.

Und es war, als würde ich eine Stimme hören, die da sprach:
– Sie ist noch immer schön meine Schöpfung,
– aber sie krankt an eure Sünde und Schuld.
– Und dennoch will sie euch einladen zu mir.

Und als würde ein Schleier fortgezogen, sehe und höre ich die Welt um mich ganz anders:
Wurzeln ringen miteinander, um die besten Nahrungsstellen,Kleine und größere Tiere zerstören das verwobene Geflecht. Stiele, Blätter und Zweige verdrängen einander vom Licht. Und die Blüten verströmen Worte mit ihrem Duft.

Ich bin die Schönste!
Ich blühe am Längsten!
Mich lieben die Menschen am Meisten!
Und ich lobe mit Blatt und Blüte Gott am Besten!

– Worte von Verachtung und Ablehnung fielen wie ein Platzregen über andere Pflanzen und Blumen. Dazwischen drangen Worte über die Achtlosigkeit und Grausamkeit der Menschen. Und aus der Tiefe kamen Schreie und Wimmern wie von verletzten Seelen.

Und der Schleier senkte sich über jenes Sehen und Hören.
Und nur noch die eine Stimme sprach: – Kommt Dir das nicht bekannt vor?
So geht auch ihr Menschen miteinander um!
Auch Deine Stimme höre ich unter der Vielfalt der Stimmen.!
Ich habe Dir meinen Geist gegeben!
Lass I h n Deine Worte und Taten erfüllen im Annehmen, im Vergeben und in helfender Liebe!
Sei wie eine einladende Blume, die Menschenherzen zu Gott weist!

In dem Bibelwort aus dem Mosebuch heißt es weiter:
„Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des Herrn unter die Bäume im Garten“ (1.Mose 3,8).

Verstecken auch wir uns vor der Anrede unseres Gottes?
ER sagt uns als Gemeinde, ER sagt Dir und auch mir durch SEIN Wort:
„Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder, du anderer, was verachtest du deinen Bruder. Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes dargestellt werden.“

Diese Worte des Paulus legen einen Finger auf das Richten und Urteilen in der Gemeinde.

Wir sind Glaubensgeschwister, gemeinsam angenommen von der vergebenden Liebe Christi. Und doch schauen wir immer wieder auf das Trennende. Wir urteilen und richten nicht nur über die Art und Weise wie sich der Andere gibt und uns begegnet, sondern häufig über seinen Glauben und seine Frömmigkeit. Es fällt uns oft schwer, seinen Glauben zu akzeptieren und gelten zu lassen.

Doch Gottes Wege sind sehr verschieden mit den Menschen. Aber sie führen alle über den einen Jesus Christus. In IHM ist die Einheit in der Vielfalt!

Das anzunehmen können wir nur im Gebet für uns erbitten. Auf diesen Weg können wir einander in Gottes Liebe begleiten und im gelebten Glauben aufeinander zugehen.

Es ist nicht unsere Aufgabe, die Gemeinde zu unterteilen in wahre Christen und Namenschristen, sondern es ist unsere Aufgabe, dass wir als Gemeinde einander helfen, zur Gemeinschaft mit Christus zu finden.

Vor dem letzten Gericht werden wir alle nur durch die angenommene vergebende Gnade Jesu bestehen können. Diese anzunehmen, gibt Gott uns immer aufs Neue die Möglichkeit, allerdings nur solange wir leben. Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich, aber auch dafür, ob er mit seinem Leben Andere abgehalten hat, die Gnade Jesu anzunehmen.

Das Wort des Wochenspruchs spricht uns auf die besondere Verantwortung für unsere Mitschwestern und Mitbrüder an. Da heißt es:
„Einer trage des ander Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Gal 6,2).

Dabei bezieht sich die Last nicht nur auf die äußere Last, die mancher zu schleppen hat, sondern auch auf die innere Last, die mancher in der Gemeinde mit sich herum schleppt.

Gemeinde ist eine Gemeinschaft von angenommenen Sündern. Wir alle, Du und ich, sind angenommene Sünder. Um der Liebe Jesu willen dürfen wir einander nicht fallen lassen, wenn wir schuldig werden. Gott hat für alle, die Jesus annehmen, einen Platz in SEINER Gemeinde.

Ja, ER wirkt durch alle, die in Jesu Liebe sind!
Und durch sie gibt ER SEINER rettenden Botschaft Leben, lässt ER Menschen zu sich einladen und gibt SEINER Liebe in der Welt Gestalt!

Diesen Auftrag lasst uns annehmen!
Lasst uns nicht in einem Possitionskampf in den Gemeinden verfallen!
Bittet darum, dass wir die geschenkte Einheit in Jesu Liebe leben können,
zu Ehre Gottes des Vaters!

Dazu gebe der Herr SEINEN Segen
Euer Pfr.i.R. Steinführer

Liebe Lesergemeinde!
Ich grüße sie herzlich am 3.Sonntag nach Trinitatis. Das Predigtwort steht im
1.Timitheusbrief im 1. Kapitel, in den Versen 12 – 17:²

Lobpreis der göttlichen Barmherzigkeit
„Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und treu geachtet hat und gesetzt in das Amt, der ich zuvor war ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan im Unglauben. Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unsers Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Das ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, auf daß an mir vornehmlich Jesus Christus erzeigte alle Geduld, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.“

Der Herr segne an uns SEIN Wort!

Liebe Gemeinde!
„Es gibt nur einen Rudi Völler“ sangen viele Fußballfans noch am frühen Mittwochabend. Nach dem Ausscheiden bei der Fußballeuropameistrschaft schlugen viele enttäuschten Fans verärgert und frustiert ganz andere Töne an. Das ist verständlich.

Aber wir können uns auch fragen: Wie gehen wir mit Problemen und Niederlagen um – bei unseren Vorbildern, in Gesellschaft und Kirche und in unserem eigenen Leben?

Das Leben ist anderes als es uns die Werbung vorspielt.
– Es gibt das Leben nicht nur als Abenteuer, sondern auch als harten Existenzkampf.
– Es gibt nicht nur strahlende Siege, sondern auch Absturz im Verlieren.
– Es gibt nicht nur überschäumendes Glück, sondern auch das Hineinstürzen in eine
Bodenlosigkeit von Not, Leiden und Trauer.

Manchmal waren wir eben nicht die Schmiede unseres Glücks, sondern Erbauer von einem verschlingenden Chaos. Und manchmal trifft uns das Schwere des Lebens, wie ein Blitz vom Himmel.

Aber es gibt einen Gott mit einem offenen Herzen für uns. Dieser Gott ist uns in Liebe zugewandt. Aus dieser Liebe hat ER SEINEN Sohn Jesus zu uns gesandt.

– Wenn Du in Deinem Leben plötzlich vor einem Abgrund stehst, kannst Du umkehren. Gott ermöglicht Dir in Jesus ein neues Leben.

– Wenn Dein Lebensweg zu einem Weg durch ein trügerisches, verschlingendes Moor wird, brauchst Du einen sicheren Pfad. Jesus will dieser Pfad für Dich sein! ER will Dich sicher hindurchbringen. Es wird geschehen, wenn Du auf SEINEM Wege bleibst.

– Wenn Dich Deine Schuld belastet, kannst Du sie loswerden. Du kannst sie bei Jesus ablegen, denn ER ist auch für Deine Schuld ans Kreuz gegangen.

– Wenn Du den Tod ins Auge siehst, musst Du nicht verzweifeln. Jesus hat auch für Dich ein Leben erwirkt, das den Tod überwindet.

Du kannst Jesu Hilfe, Rettung im vertrauenden Glauben, annehmen. Denn Jesus ist gekommen zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (L 19,10)

Wir haben einen erbarmenden Gott. So bezeugt es uns die Bibel. So sagt Gott SEINER Gemeinde durch Jesaja: (Jes 54,8)
„Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen; aber mit ewiger Gnade will ich mich dein erbarmen, spricht der Herr, dein Erlöser.“

Gott redet nicht nur, ER handelt!
Gott hat SEINEN Sohn Jesus zu uns als Retter gesandt!
Durch IHN wirkt ER auch in unserer Zeit SEIN Erbarmen!

Im 1. Timotheusbrief wird uns gesagt:
„Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Jesus Christus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin.“

Dahinter steht die Erfahrung des Paulus. Er hat Gottes Erbarmen als lebensveränderndes und rettendes Wirken erlebt. In seiner Begegnung mit Jesus hat er Gottes rettende Liebe erfahren. Gott hat ihn gewandelt, von einem Christusverfolger zu einem Verkünder der Botschaft von Jesus.

Unser Predigtwort berichtet es nicht nur als persönliches Geschehen für Paulus, sondern als einladendes Beispiel für alle, die von Gottes Erbarmen angesprochen werden. Die Predigtverse enden mit einem Lobpreis Gottes:

„Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.“

Gottes Weg durch die Zeit ist eine Straße der Barmherzigkeit. Auf dieser Straße begegnen zu allen Zeiten Menschen der erbarmenden Liebe Gottes. Wie der Liederdichter Ph. Fr. Hiller bekennen Menschen:

„Mir ist Erbarmung widerfahren, Erbarmung, deren ich nicht wert;
das zähl ich zu dem Wunderbaren, mein stolzes Herz hat´s nie begehrt.
Nun weiß ich das und bin erfreut und rühme die Barmherzigkeit.

Ich hatte nichts als Zorn verdienet und soll bei Gott in Gnaden sein;
Gott hat mich mit sich selbst versühnet und macht durchs Blut des Sohns mich rein.
Wo kam dies her, warum geschieht´s? Erbarmung ist´s und weiter nichts.“
(EG 355)

Vielleicht kannst auch Du in ein solch Bekenntnis einstimmen?

Aber eines kannst Du – Du kannst Dir im Gebet und im Hören auf Gottes Wort zeigen lassen, wo Gott sich Deiner erbarmt hat!

Gott will Dich mitnehmen auf SEINER Straße der Barmherzigkeit!
ER will Dein Herz zur Liebe entzünden, damit Du die Menschen vor Deinen Füßen siehst, die Gottes Barmherzigkeit von Dir brauchen!
Lass Dich für Gottes Barmherzigkeit in Anspruch nehmen!
Das wird Dein Lobpreis Gottes sein!
Er wird alle Deine Worte, die Du zur Ehre Gottes sagst, tragen!

Der Segen des Herrn geleite Dich.

Es grüßt herzlich
Dein Pf.i.R. Steinführer

Liebe Lesergemeinde!
Ich grüße Sie herzlich am 2. Sonntag nach Trinitatis.
Mit der heutigen Predigt habe ich seit dem 17.10.1999 über 150.000 Predigten versandt.

Ich danke Gott von Herzen, dass ER mir diesen Dienst ermöglicht hat. Ich danke dem ePredigt-Team für ihre Hilfe. Ich danke allen Lesern, die mich über diese Zeit begleitet haben, im Gebet und in den Zuschriften, die mich ermutigt haben für diesen Dienst.

Das Predigtwort für diesen Sonntag steht im Epheserbrief
im2. Kapitel, in den Versen 17 – 22:²

„Er ist gekommen und hat verkündigt im Evangelium den Frieden euch, die ihr ferne waret, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben wir den Zugang alle beide in einem Geist zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn; auf welchem auch ihr miterbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.“

Der Herr segne an uns SEIN Wort!

Liebe Gemeinde!
In diesen Tagen sind für Viele die großen Fußballstadien im Blick. Millionen verfolgen die Fußballspiele der Europameisterschaft in Portugal. Menschen aus vielen Ländern haben keine Kosten und Mühen gescheut, um life dabei zu sein. Die große Menge aber schaut die Spiele als Lifeübertragung am Fernseher.

Solch eine Fernsehübertragung findet auf einer Großwand auch in einem Eisstadion einer sächsischen Kreisstadt statt. Eigentlich ist das nichts Besonderes. Aber es ist ein Teil eines besonderen Treffens. Bei diesem Treffen kommen Christen zu den Sächsischen Bibeltagen zusammen. 4000 Christen werden erwartet. Es sind Tage mit der Bibel, die am Sonntag ihren Abschluss mit einem Gottesdienst in diesem Eisstadion finden.

Diese Tage wollen Impulse für die Gemeinden zum Segen für das Land geben. Sie wollen uns als Christen in der Verbundenheit untereinander und in der Verbundenheit mit dem Herrn stärken.

Denn, wo sich Menschen unter Gottes Wort versammeln ist Jesus mitten unter ihnen.

Da will ER sie durch Gottes Geist zum Licht der Welt werden lassen. Da will ER sie als Botschafter SEINER Liebe senden und ins Gebet rufen. Und dieses Gebet kann die Gemeinden und kann die Welt zum Empfangen und zum Annehmen von Gottes Handeln öffnen.

Wo Menschen sich unter Gottes Wort sammeln ist Jesus unter ihnen. Das gilt für große Versammlungen der Gemeinde, das gilt für die Gottesdienste im Lande und für das sich Sammeln in der Familie und unter Freunden.

Jesus ist da!

ER wird die Tür für alle, die bei Gott ein Zuhause suchen. Durch Jesus können sie ihr Zuhause bei Gott finden, wenn sie SEINE Versöhnung annehmen und IHN zur Mitte ihres Lebens werden lassen.

Gott gibt auch Dir durch Jesus diese Möglichkeit. Keiner ist ausgeschlossen. Niemand muss ein Gast bleiben oder ein Zuschauer am Rande sein. Auch für Dich hat Gott ein Zuhause bereitet.
– ER wartet auf Dich!
– Nimm die Einladung an, auch wenn sie Dir neu und fremd ist!

Sie gilt Dir auch, wenn Du Gott aus dem Blick verloren hast. Du kannst zu IHM zurückkommen.

Und wenn Du mitten in der Gemeinde lebst, hör was Gott Dir sagen will!

Gott hat mit uns allen etwas Großartiges vor.
ER hat mit Dir etwas Großartiges vor!
Davon erzählt Paulus in dem Predigtwort. Gott will Dich zum Teil SEINES lebendigenTempels in dieser Welt machen.

Tempel kennst Du vielleicht von Bildern und Reisen. Es sind Bauwerke verschiedener Zeiten, oft prächtig und kunstvoll gestaltet. Auch heute suchen dort Menschen Begegnung mit ihren Göttern. Sie können dort vieles für ihr Leben finden. Aber sie finden dort nicht die Vergebung ihrer Schuld, die Gott uns in der Annahme des Kreuzestodes Jesu schenken will.

Auch viele Touristen, die sich in ihrem eigenen Leben Tempel für ihre Herzensgötter errichtet haben, lassen sich von prachtvollen Tempeln und ihre Botschaften ansprechen. Aber sie finden dort keine Tür zu einem Leben mit dem lebendigen Gott.
Denn Gott selbst hat diese Tür gesetzt und die heißt Jesus Christus.

Jesus ist der Eingang zu dem lebendigen Tempel, den Gott in dieser Welt baut.

Gott baut diesen Tempel als Zeichen SEINER Gegenwart und SEINER Herrlichkeit. ER baut ihn als Ort der Anbetung, als Ort SEINER fließenden Liebe in Zuspruch, Ausrichtung und Sendung.
ER baut ihn als ein Zuhause für die Menschen dieser Welt. Es ist ein Bau, der im Wachsen ist aus lebendigen Steinen. Das Fundament bildet die Botschaft und das Zeugnis der Apostel und Propheten. Der Schlussstein, der alles krönt und zusammenhält ist Jesus Christus. In diesem Bau will Gott Dich einfügen als einen lebendigen Stein.

Noch ist dieser Bau im Werden und Wachsen. Doch geht von ihm ein sanftes Leuchten aus, in die ganze Welt. Dieses Leuchten lebt auch von Deinem Licht. Es ist das Licht, das Gottes Geist leuchten lässt, wenn Du zu Jesus als Deinem Herrn gefunden hast.

Dieses Leuchten will Menschen den Weg zu Gott weisen, damit sie durch Jesus den Zugang zu Gott finden, damit sie nach Hause finden.
– Bei Gott können ihre Herzen Frieden finden.
– Bei Gott können ihre Herzen Hoffnung empfangen.
-Bei Gott kann ihr Leben Freude und Kraft empfangen.

Gottes Tempel bleibt den menschlichen Augen verborgen. Aber im Glauben kann Gott uns den Tempel sehen lassen.

Die Menschen können aber das einladende Leuchten sehen, das Gott auch durch Dein Leben wirken will. Das hat Gott mit Dir vor. Das von Deinem Leben ein Leuchten ausgeht geschieht, wenn Gott durch Jesus Dein Zuhause ist.

ER lädt Dich ein! Komm nach Hause!
Lass Dich einfügen in Gottes wunderbaren Tempel!
Alles, was Dich daran hindern will und was Dich belastet, leg es bei Jesus ab! Dann wird Dein Herz frei für Gottes Geist, der Dich zum Leuchten bringen will.

Geh mit dem Segen des Herrn, der Deinem Leben SEINE Zukunft geben möchte.

Es grüßt herzlich
Dein Pfr.i.R. Steinführer

Liebe Lesergemeinde!
Ich grüße Sie herzlich am 1.Sonntag nach Trinitatis.
Das Predigtwort für diesen Tag steht im 1.Johannesbrief im 4. Kapitel,
in den Versen 16b – 21:²

„Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe völlig bei uns, daß wir Zuversicht haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht muß vor der Strafe zittern. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe. Lasset uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.“

Der Herr segne an uns SEIN Wort!

Liebe Gemeinde!
Am heutigen Sonntag ist die Wahl zum Europaparlament. Über die Möglichkeiten und Aufgaben dieses Parlamentes wissen Viele nur wenig. Für die Einen ist es eine gebotene Notwendigkeit, für die Anderen ist es eine verschwommene Institution.

Doch neben der Verwirklichung von wirtschaftlichen und politischen Interessen geschieht hier ein Zusammenfinden von Völkern, die in der Geschichte einander in Gewalt begegnet sind. Das Zusammenfinden und Zusammenwachsen kann nur in gewährter und angenommener Vergebung geschehen.

Solche Vergebung ist aus dem Glauben an Gottes vergebender Liebe in Jesus möglich.

Dafür können Abgeordnete in den verschiedensten Aufgabenbereichen wirken, wenn sie ihre Verantwortung aus Gottes Liebe leben. Denn es ist Gottes Liebe, die diese Welt erhält und in die Zukunft führt.

Mit unserer Stimme geben wir den Abgeordneten Auftrag für den Dienst der Versöhnung. In unserer Fürbitte erbitten wir für sie Gottes Führung und Leitung.

Gottes Liebe will gelebt werden – sie ist kein Vorstellungsideal.

Sie begegnet uns als Gottes Handeln in Jesus Christus. Das sagt uns Gott in SEINEM Wort. Du kannst mit Gottes Wort leben. Es öffnet Dir die Zukunft. Jesus ist für alle Menschen in die Welt gekommen, damit sie aus Gottes Liebe leben können.

ER ist für Dich und mich gekommen. Und dennoch wirst Du vieles erleben und erfahren, wo Du Dich fragst: Wo ist denn Gottes Liebe?

Mir geht es nicht anders. Auch ich erschrecke und leide unter dem, was geschieht, wenn Menschen Gott verdrängen und sich von IHM abwenden. Ich erschrecke über Gedanken und leide an Handlungen, an denen mir meine Gleichgültigkeit und Ablehnung gegen Gottes Wort deutlich werden. Aber Gott lässt mir SEINE Zuwendung und Liebe sehen.

Ich kann es kaum fassen und begreifen, aber ich kann es staunend und dankbar annehmen. Gott sagt mir durch SEIN Wort:
Dein Leben steht unter MEINER Liebe. Diese Liebe ist nicht davon abhängig, ob Du um diese Liebe weißt und ob Du sie willst.

– Ja, Gott liebt Dich und mich!

Aber ob diese Liebe uns erneuert, ob sie uns Hoffnung schenkt, ob sie uns eine Zukunft über den Tod hinaus gibt, hängt davon ab, ob wir Gottes Liebe in Jesu Rettungswerk annehmen oder nicht.

Du kannst Jesus und SEINEN Kreuzestod ablehnen oder ignorieren, aber Du kannst nicht ungeschehen machen, dass Jesus in Liebe für Dich gelitten hat und gestorben ist.

Du kannst Gottes Liebe zurückweisen, aber Du kannst IHN nicht daran hindern, dass ER Dich liebt!

Gott möchte Dich mit SEINER Liebe retten und Dir Dein Leben ermöglichen. Öffne Dich für diese Liebe. Sie will Dich beschenken, Dich halten und tragen:
– im Leben, im Sterben und im Gericht!

Einmal wirst Du vor diesem Gott stehen und ER wird Dich fragen:
Was hast Du mit Deinem Leben, das ICH Dir gegeben habe, gemacht?

Kannst Du IHM dann sagen:
Herr, schaue nicht auf meine Leistungen und auf mein Versagen.
Sieh darauf:
DU hast mich geliebt und ich habe mich von DIR lieben lassen.
Ich komme zu DIR aus der rettenden Liebe DEINES Sohnes.
SEINE Hand hat mich nicht losgelassen, wo ich gezweifelt habe.
SEINE Hand hat mich geführt, wo ich nicht weiter wusste.
SEINE Hand hat mit SEINEM Blut meine Sünden abgewaschen, wo ich unter ihrer Last nicht weiter konnte.
SEINE Hand hat mir Hoffnung gegeben auf die Zukunft, die Du bereitet hast.
Und DEIN Sohn hat mir gesagt, dass ich DICH schauen werde von Angesicht zu Angesicht.
DU hast es wahrgemacht, o Herr, und ich vertraue DEINEM liebenden Erbarmen!

Wer kann es so sagen:
Du kannst es und ich kann es, wenn wir dem Wort Gottes vertrauen.
Gott sagt uns durch Johannes:
„Darin ist die Liebe völlig bei uns, daß wir Zuversicht haben am Tage des Gerichts …
Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus.“

Du brauchst keine Angst zu haben im Leben, im Sterben und im Gericht!

Gott liebt Dich!
SEINE Liebe begegnet Dir in der Gemeinschaft mit Jesus!
Sie verbindet Dich mit Schwestern und Brüdern und lässt Dich ihnen aus der empfangenen Liebe begegnen!

Aber Johannes sieht die Gefahr, dass wir an dieser Stelle scheitern.
Auch wir geraten in Gefahr, dass wir unsere Schwestern und Brüder nicht immer in der Liebe Gottes begegnen.

Wenn das geschieht, leidet die Gemeinde als Gemeinschaft.
Es leidet der Zeugnisdienst der Gemeinde.
Es leidet unsere persönliche Beziehung zu Gott.

Gottesliebe und Bruderliebe gehören zusammen!

Johannes sagt: „Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.“

Wir haben Gottes Geist empfangen, dass er unsere Liebe zu Gott und zu unseren Schwestern und Brüdern entzünde. Wir können Gott bitten, dass ER dies immer neu geschehen lässt.

Der Herr segne uns solches Bitten.

Es grüßt herzlich
Euer Pfr.i.R. Steinführer

Liebe Lesergemeinde!
Ich grüße Sie herzlich am Trinitatisfest.
Wir preisen in dem heutigen Gottesdienst die Dreieinigkeit Gottes.
Das Predigtwort steht im Römerbrief im 11. Kapitel, in versen 32-36:²

„Denn Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben, auf daß er sich aller erbarme.
O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn „wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen?“ (Jes 40,13)Oder „wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß ihm werde wiedervergolten?“ (Hiob 41,3)
Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!
Amen.“

Der Herr segne an uns SEIN Wort!

Liebe Gemeinde!
Vor einigen Tagen war ich Garten um zu jäten. Der viele Regen hatte das Unkraut schnell wachsen lassen. Es wurde Zeit, die Iris davon zu befreien. Sie standen gut im Blatt, aber sie haben nur wenige Blüten. Mitten im Bedauern entdeckte ich plötzlich die Schönheit ihrer Blätter. Dabei hatte ich sie schon so oft angesehen.

Geht es uns nicht ähnlich mit vielen gewohnten Dingen, Ereignissen und Personen?
Wir entdecken immer wieder etwas, was uns in Erstaunen versetzt.

Auch im Umgang mit der Bibel und ihrer Botschaft kann uns Erstaunen erfassen.
Viele Worte der Bibel haben wir schon oft gehört. Plötzlich lassen sie uns aufhorchen. Wir erstaunen, wie sie in unser Leben hineinsprechen. Aus dem Erstaunen wird ein Ergreifen, das zum Danken und Loben führt.

Das will auch Paulus und unser Predigtwort.
Es sagt uns, dass Gott sich über alle Menschen erbarmt, um sie zu erretten.
Dieses Wort bleibt keine Feststellung. Es wird Zuspruch und Anfrage.

Gott sagt Dir und mir: – ICH will Dich durch Jesus retten! –
Kannst Du befreit durchatmen oder schiebst Du es unwillig beiseite, weil Du meinst;
das brauchst Du nicht ?

Gott fragt Dich und mich:
– Willst Du diese Rettung annehmen?
– ICH, DEIN Herr, will Dir MEINE ganze Liebe geben!
– Sehnst Du Dich nicht nach dieser Liebe, wenn Du einsam bist, wenn Dich Schuld und Not zu Boden drücken?

Gott will Dich in der Gemeinschaft mit Jesus verzeihend annehmen und Dir SEINE Liebe geben.

Greif zu und nimm das Geschenk an !

Gott hat schon so viel an Liebe in Dein Leben hineingegeben, dass Du mit Danken gar nicht nachgekommen bist.
ER hat Dich durch viele Tiefen geführt, aus die Du ohne IHN nicht herausgekommen wärst.

Nun will ER Dir wieder neu in SEINER Liebe begegnen.
ER ist für Dich in Liebe da, in Gericht und Gnade. Denn ER ist ein heiliger Gott.
ER ist der Herr und doch wie ein liebender Freund. Gott nimmt sich Deiner Sorgen und Nöte an.
ER warnt Dich durch SEIN Wort, wenn Du ins Verderben läuftst.
ER verzeiht Dir, wenn Du in Jesu Namen darum bittest. ER lädt Dich ein auf einen Weg, der in SEINE Zukunft führt.

Gott bleibt immer größer und unbegreiflicher als Dein Herz und Verstand es erfassen kann. Aber Tag um Tag kannst Du mehr von IHM erfahren und empfangen.

Im staunenden Erkennen möchte ER Dich zu Lob und Dank führen.
Lass Dein Leben ein Gebet werden!
Damit öffnest Du den Himmel für SEINEN Segen!

Du tust es nicht nur für Dich. Du tust es für Deine Kinder und Enkel, für die Gemeinde, für Deinen Ort und für unser Land.

Du darfst IHN bitten:
Schau nicht auf unsere Schuld, sondern sieh gnädig auf den Glauben DEINER Gemeinde. Denn DU bist der Herr, der sich aller erbarmt und alle in Jesus retten will.
– DU gibst Heimatlosen Heimat,
– DU heilst zerbrochene Herzen,
– DU stillst den Hunger nach Leben,
– DU vergibst Schuld und lässt im Herzen Frieden wachsen,
DIR sei Ehre in alle Ewigkeit!

Darum können wir DICH preisen mit unseren Worten und den Worten, die Paulus im Heiligen Geist uns als Gemeinde vorspricht:
„O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt; oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß ihm werde wieder vergolten? Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit. Amen.

Dazu gebe der Herr SEINEN Segen.

Es grüßt herzlich
Euer Pfr.i.R. Steinführer